Sardinien 2019

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JEOH
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Sardinien 2019

Beitrag von JEOH » Mittwoch 27. November 2019, 19:56

Moinsen,

etwas spät dieses Jahr der Bericht... Wir sind weder "weg vom Fenster", noch haben wir "den Löffel abgegeben"!

Wieder waren wir um Pfingsten bis Fronleichnam auf der Insel im Mittelmeer, die uns so verzaubert hat. „Unsere Liste“ mit Vorhaben, die wir auch dieses Jahr wieder etwas abarbeiten konnten, ist auf magische Weise wieder um einige Punkte länger geworden.

Durch unsere Wohnsitzverlagerung vom Nieder- zum Oberrhein haben wir unsere Anreise erheblich verkürzen können. Erstaunlich, wie kurzweilig der vormals zäh erscheinende Weg durch die Schweiz auf einmal ist.
Durch die Abreise am späten Vormittag fahren wir quasi jedem Stau hinterher...

Ein paar Eindrücke:

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Und schon ist man in Italien. Direkt an der Grenze im Rasthaus gibt es die für die Mautstellen sehr praktische VIA-Card und die ersten italienischen Zigaretten...

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An einem Rasthof vor Mailand haben wir ein Hinweisschild zu einer alten Kirchenanlage gesehen. Nach dem Blick auf die Karte entscheiden wir spontan, die Autobahn zu verlassen und irgendwo auf dem Weg dorthin ein Hotel zu suchen.

So führt uns der Zufall zum AROSIO HOTEL mit dem RISTORANTE PLINIO
Via ai Colli, 1, 22060 Arosio CO, Italien
Ein letztes Zimmer ist noch frei – leider nur ein Einzelzimmer. Kein Problem, ich schlafe dann neben dem Bett mit Ther-A-Rest und Schlafsack. Eine große Dachterasse quasi für uns allein gleicht den Nachteil mehr als aus!

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Den nächsten Tag beginnen wir nach kurzer Fahrt mit der Besichtigung der Basilika in Agliate.
http://www.basilicadiagliate.com/maps/
Via Cavour, 28, 20841 Agliate MB, Italien
Besonders schön: Campanile (Kirchturm) und Battisterium (Taufkapelle).
Nicht so schön: Als ein Trauerzug mit Leichenwagen eintrifft, verlassen wir die Szene!

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Die Weiterfahrt durch Monza ist leider wenig prickelnd. Das hektische Großstadttreiben sind wir nicht mehr gewohnt und so fahren wir weiter, setzen Monza auf die Liste...

Nach etwas Autobahn kreuzen wir den Apenin auf Landstraßen. Ein kleiner PIT-Stop offenbart etwas automobile Renngeschichte.

Automobiler und Bikertreff auf einer Passhöhe:
Ristorante da Lino
43040 Boschi di Bardone, Parma, Italien

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nächtliche Überfahrt von Livorno nach Golfo Aranci. Deckpassage - Kabinen sind für Warmduscher...

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Auf dem Weg zu unserem „Stamm-Cafe“ sehen wir ein neues Verkehrsschild:

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In Golfo Aranci verlassen wir den Weg, den Alle nehmen. Ein Feldweg führt auf den „Hausberg“. Den wollen wir erkunden. Leider verbietet ein Schild nach einem Parkplatz die Weiterfahrt, das klappt also so nicht. Da wir keine Lust auf einen endlosen Spaziergang haben, fahren wir über einen anderen Weg, der unter der Eisenbahn hindurchführt, zum Strand.

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Landkirche bei Golfo Aranci
Einem ehemaligem Fischer, der dort auf Touristen wartet und die Kirche erklärt, kaufen wir einen Rosenkranz ab. Der war es sicher, als wir später im Urlaub vom Unheil verschont blieben. Doch ich will hier nicht vorgreifen...

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Am späten Nachmittag erreichen wir unser erstes geplantes Ziel (ein Novum für uns; fixe Planung ist mir sonst ein Greuel im Urlaub). Doch den Urlaub auf dem Bauernhof sollte man reservieren!
Gefunden habe ich den auf „Gockel“-Maps. Zu erreichen über einen längeren, ausgewaschenen und jetzt sehr staubigen Feldweg von der SS125 aus, die sich nach dem Ort Orosei hinter einem Steinbruch Richtung Süden durch die Berge schlängelt. Voll romatisch und für "Gigante" artgerecht.
Oder eben über eine asphaltierte Straße von der Küste aus. Wenn man das weiß...

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Im nahe gelegenen Ort Orosei ist ein Fest angekündigt. Das sehen wir uns an! Alles ist geschmückt, der Prozessionsweg mit Blütenblättern bestreut. Dieser Duft... Früher, als die Straßen noch nicht befestigt waren, war das mit den Blüten sicher unbedingt nötig!
Vor der Kirche stehen geschmückte Kähne auf Lafetten. Vereine, Schulen und so fort haben einen Kahn übernommen und begleiten diesen in traditioneller Tracht oder Uniform, je nachdem. Die Statue der Schutzheiligen wird unter gebeten durch den Ort hinunter zum Fluss getragen. Dort werden die Kähne zu Wasser gelassen, die Statue verladen und weiter geht es einige hundert Meter zur Landkirche, die direkt am Wasser liegt. Irgendwann verlassen wir das bunte Treiben und setzen uns an eine Bar, denn wir haben Durst.

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Sehr unterhaltsam ist das, was wir dort mitbekommen: Da wegen der Prozession die Hauptstraße gesperrt ist, versuchen viele rastlose Touristen einen Umweg. Das ist vielleicht verständlich, wenn man auf dem Heimweg zur Fähre muss und die SS 125 als „Strada statale Orientale Sarda“ eben DIE Nord-Süd-Verbindung entlang der Küste ist. Nur nutzt diese die eine Brücke über den Fluss. So folgt man nach schon mehr als eine Stunde dauernden Stop-And-Go dem Vordermann. Der wird sich schon auskennen. So führt eine nicht enden wollende Karawane zum Strand, um dort – da Sackgasse – wieder umzudrehen und sich mit den Strandbesuchern zu vermischen. Ganz nervös sind Schweizer Motorradfahrer und offensichtliche Festlanditaliener. Hupen und nötigen, was das Zeug hält! Irgendwann entspannt sich die Situation und wir kehren zum Abendessen zum Agriturismo zurück.

Ein neuer Tag mit Ausflug nach Dorgali. Das kleine und enge Bergdorf hat zwei sehr gute Umgehungsstrassen und dort ausreichend Parkmöglichkeiten, daher ist der Innenstadtbereich für LKW und Wohnmobile gesperrt. Die Beschilderung interessiert jedoch Einige nicht – oder die Lenker sind durch den Urlaub schlicht überfordert. Während wir einen Cappucino trinken, hat die Politesse dreimal Gelegenheit, Knöllchen zu verteilen! Was solch ein Ticket wohl kostet?

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Das sich hinter Dorgali nach Süden öffnende Tal Vallata di Oddoene kennen wir gut – zumindest von der SS 125 aus, also von „schräg oben“. Jetzt betrachten wir es einmal aus der Nähe... Viele Wirtschaftswege, viel Weinbau. Die Wege zu Sehenswürdigkeiten wie Cola Goroppu oder Monte Tiscali sind, wie zu erwarten war, wohl wegen Enge oder mangels Parkmöglichkeiten am Ende für Fahrzeuge gesperrt. Für lange Wanderungen nehmen wir lieber die kühlere Jahreszeit und kehren zurück zur Unterkunft.

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Ausflug zum Hausberg von Orosei, den Monte Tuttovista. Herum und hinauf...

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Orosei

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Lokuli

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Und wieder Orosei:

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Verlagerung Orosei n Arbatax
Die Goroppu – sah nah und doch so fern...

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Dort unten bei der Markierung an der Brücke geht der Wanderweg ab, wo wir vor ein paar Tagen nicht weiter kamen.

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Was ist das für ein Surren?

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Aha. Bloß nicht ärgern, bald ist auch der fetteste Akku leer. Dann ist über allen Gipfeln und Wipfeln wieder Ruh'.

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Nach dem Aufbau unseres Lagers auf dem Camping Telis bei Arbatax begeben wir uns auf eine Tour, die wir vor ein paar Jahren schon mal gemacht haben. Mit der gleichen Motor- und Getriebekombination, jedoch anderem Rahmen und anderer Karosse

Flumendosa Höhenweg
Hinter Villanova Strisalii der Strasse nach Lanusei folgen und bald darauf rechts ab – direkt fällt auf, das Alles viel mehr Grün ist. Hat halt viel „geplästert“ hier letzten Winter und auch dieses Frühjahr...
Nach dem Lago Alto di Flumendosa geht es talwärts, wo bald der Weg in den Gennargentu abzweigt, dem Zentralgebirge von Sardinien.

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Im Fluss Flumendosa tummeln sich Schweine. Bei längerer Beobachtung staunen wir: der Aufenthalt im Wasser dient nicht nur zum Suhlen, Saufen und Abkühlen! Die Viecher stecken immer wieder die kurzen Rüssel ins Wasser, lupfen auch größere Steine an, um dann irgendwas zu fressen, was sich darunter versteckt hatte. Fische? Flusskrebse?
Muss auf jeden Fall lecker und nahrhaft sein.

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Auf dem Weg zum „Dach der Insel“ merken wir, das der viele Regen manche Wege ganz schön ausgewaschen hat. Vor Jahren waren wir hier mal mit einem Nissan Micra als Mietwagen unterwegs. Das könnte man jetzt gepflegt vergessen.

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In Desulo angekommen, genehmigen wir uns ein kleines Vesper. Unterbrochen jedoch von einem stürmischen Regenschauer, der uns das Verdeck in Rekordzeit schließen ließ.

Über Fonni kehren wir zurück Richtung Küste der Ogliastra mit kleinem Abstecher in – für uns – Terra incognita. Leider eine Sackgasse und es geht den selben Weg zurück.

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Baunei

Im Rahmen eines „Tages der offenen Tür“ Cortas apertas stellen die Einwohner des Ortes als Thema dieses Jahr eine Hochzeit nach mit Brauthaus, Haus des Bräutigams und so weiter.
Irritiert sind wir, als ein Reisebusladung Engländer ankommt und der Reiseleiter die erstbeste ältere Dame des Dorfes in Tracht, die daher kommt, um ein Selfie bittet. Die willigt ein, lächelt aber bald sehr gequält, als nach dem achten Bild noch weitere dreißig Leute Schlange stehen.
Mir gehen Gedanken wie „Vergewaltigung“ durch den Kopf, doch wir wollen uns nicht einmischen.
In jedem Reiseführer steht, das bis vor gar nicht so langer Zeit ein Foto vom Menschen machen heißt, jemand seine Seele zu rauben. In jedem Fall sollte man vorher fragend bitten.

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Ausklang des Tages im Ristorante Telis direkt auf dem Zeltplatz

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Ausflug an der Küste entlang und zum Monte Ferru.

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Als der Weg steinger und schmaler wird, hoffe ich dennoch auf Besserung - nach jeder nächsten Biegung.

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Es folgt irgendwann die Einsicht, das es ein Fehler war!
Hier hat der Regen einen Sturzbach verursacht, der den Weg beschädigt hat. Um zu entscheiden, ob ein provisorisches Auffüllen mit Steinen und Holz lohnt, erkunde ich (erst jetzt) den weiteren Weg. Nach etwas mehr als einen Kilometer komme ich an einem kleinen Wendeplatz an, wo es kein Weiterkommen gibt. Irgendwo bin ich falsch abgebogen und wir befinden uns also auf der im Büchlein vom MD-Mot als reine Endurostrecke beschrieben Mte Ferru Tour!
Also bleibt uns nur der Rückweg – mit mehr Glück als Verstand schaffe ich es, die Fuhre rückwärts zu wenden. Beim ersten Versuch, mit der Schnauze hangseitig ins Gestrüpp einzuscheren, sind die Vorderräder auf der Felsplatte einfach Richtung Bach weggerutscht. Der zweite Versuch rückwärts zum Hang klappt dann, jedoch unter lauten Kreischen der Servopumpe, die seitdem auch ab und an den Dienst verweigert...

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Wieder auf dem Platz ein heiliges Opfer an den Katzengott

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Tags drauf besuchen wir einen Freund, der sich in Oliena einquartiert hat. Nur ein paar Schnappschüsse:

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Diesen „Blechkameraden“ in Tortoli kannten wir bisher nicht:

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Schließlich verlassen wir die Ostküste und queren die Insel, kurzer Stopp am Lago di Gusana. Der kommt auch auf „die Liste“...

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In S'achittu für Naturschützer bizarre Bilder. Schlder werden ignoriert, Absperrungen einfach beiseite geschoben oder kaputt gemacht.

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Die Feldwege auf der Sinis-Halbinsel sind konsequenterweise nun ganz gesperrt, nach mehreren Feuern.
Eines zerstörte wohl schon im Januar ein florierendes junges Gastronomie-Unternehmen.
https://www.unionesarda.it/articolo/new ... 18340.html

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Necropoli Sant'Andrea Priu bei Bonorva
https://de.wikipedia.org/wiki/Sant%E2%80%99_Andria_Priu

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Der Salzsee ist trocken dieses Jahr. An der Westküste hat es sehr wenig geregnet im WInter. Wetterkapriolen!

Vom Strand Is Arrutas vorbei an Mari Ermi Richtung Putzu Idu. Erstaunlich – es ist die SP66, eine Strada Provinciale.

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Oft waren wir in Oristano, diesmal auch im Dom und eher zum Flanieren.

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Einkaufstour Cuglieri St Lussurgiu Bonacardo

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Der letzte Sonnenuntergang

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Brücke - römisch?

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Autobahnbrücke der A15 über dem Valle verde bei Aulla

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Und die EIsenbahnbrücke - etwas älter

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Castello di Bardi
http://www.burgenwelt.org/italien/bardi/object.php

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Hinter der Gotthard-Passhöhe:

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Wieder "Action" im heimischen Garten:

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Das war es erst einmal - der Septemberurlaub folgt in Kürze...

Glückauf!
Gruß Jan

Interessierter C1E-Anwender und IBC Schütze - man lernt jeden Tag...
Die Statistik zählt nur - Denken und urteilen muss der suchende Leser selbst...
ixquick, duckduckgo, google und die Suchfunktion sind auch Deine Freunde!
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ichgebgas
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Re: Sardinien 2019

Beitrag von ichgebgas » Donnerstag 28. November 2019, 00:43

Wo ist der Danke-Button, wenn man einen braucht...

Danke für den Bericht und die vielen schönen Bilder.
Opel Frontera A Sport BJ96 X20SE MT
Opel Omega B Caravan BJ99 X20XEV AT LPG
Opel Corsa B BJ94 X12SZ MT LPG | Wüste 2016 | Wüste 2017 | Durch die Polarnacht
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Wilddieb
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Re: Sardinien 2019

Beitrag von Wilddieb » Donnerstag 28. November 2019, 09:17

Tolle Bilder und Eindrücke, vielen Dank
Gruß,
Matthias
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Re: Sardinien 2019

Beitrag von Katana750 » Donnerstag 28. November 2019, 22:24

Danke für die tollen Bilder und das "Mund wässrig machen" !! :freak:

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Re: Sardinien 2019

Beitrag von Asconajuenger » Samstag 30. November 2019, 21:13

Wieder ein geiler Bericht, mit richtig super Bildern!
Mfg Richy :freak:

Mein Basteltread: viewtopic.php?f=4&t=11006&p=229861#p229861

Si vis pacem, para bellum

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